Damit Laufen vom ersten Schritt an Spaß macht Jacob Lund / Shutterstock

Laufen für Anfänger: Diese 5 Tipps helfen dir!

Laufen für Anfänger Joggen anfangen: So wirst auch du zur Läuferin

Gesund durch die Corona-Krise Jede Läuferin hat irgendwann bei Kilometer 1 angefangen. Diese Einsteigertipps helfen dir auf deinen ersten Kilometern, damit noch noch viele weitere folgen

Laufen ist die einfachste Sportart der Welt. Du brauchst kein Gym und keinen Trainer. Einfach Klamotten an, raus und los. Das Schöne am Laufen ist: Du kannst quasi überall und sofort damit loslegen. Egal, wie trainiert du bist. Egal, was dein Ziel ist.

Anders gesagt: Jeder Tag ist der richtige. Also auch heute. Jetzt! Viel wichtiger als Jahreszeit und Wetter sind die richtige Ausrüstung, das richtige Training und die richtige Motivation. All das findest du hier.

Worauf kommt es beim Laufeinstieg an?

Natürlich steckst du dir am Anfang hohe Ziele: in einem Monat 10 Kilometer unter 30 Minuten laufen, die Teilnahme an einem (Halb-)Marathon im Herbst. Oder dürfen es in 2 Wochen 5 Kilo weniger sein? Es ist ganz normal, mit hohen Erwartungen ins Laufen zu starten, immerhin bist du voller Motivation und Tatendrang. Am besten, du gehst deinen Laufeinstieg mit Plan an: Damit schaffst du deinen ersten 30-Minuten-Lauf.

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Du willst Gewicht verlieren, Muskeln aufbauen oder rundum fitter werden? Dann bist du bei uns genau richtig. Unsere Top-Trainer holen dich genau dort ab, wo du gerade stehst und schreiben dir einen maßgeschneiderten Trainings- und/oder Ernährungsplan - Motivation und Rückfragen inklusive.

Vielleicht dämmert dir nach den ersten Laufeinheiten die Erkenntnis, dass deine Ziele nicht von heute auf morgen Wirklichkeit werden. Wenn die Euphorie also nach kurzer Zeit abflaut, weil der Alltagstrott alles überschattet, ist eines ganz wichtig: Wirf nicht aus Frust die Flinte ins Korn, beziehungsweise die Laufschuhe in die nächste Ecke. Bleib dran, überwinde dieses erste Tief und du wirst es dir schon bald danken.

Halte ruhig grundsätzlich an deinen großen Zielen fest, aber gib dir genug Spielraum, um sie auch Wirklichkeit werden zu lassen. Hab Geduld beim Erreichen deiner Wunschzeit über 5 oder 10 Kilometer.

Stecke dir kleine Zwischenziele, die anspruchsvoll, aber zu schaffen sind. So sorgst du immer wieder für wichtige Erfolgserlebnisse, die dich mit Glücksgefühlen belohnen und anspornen, weiterzumachen. Hier sind 8 gute Gründe, warum du jetzt mit dem Joggen starten solltest.

Worauf sollte ich bei Laufschuhen achten?

Spätestens, nachdem du von der ersten Laufrunde mit den alten Sporttretern zurückkommst, stellst du fest: So geht das nicht, richtiges Schuhwerk muss her. Steht dein Entschluss fest, künftig regelmäßig laufen zu gehen, solltest du diese 4 Punkte beachten, um deine passenden Laufschuhe zu finden:

1. Hast du die richtige Schuhgröße?

Beim Laufen rutscht dein Fuß im Schuh vor und zurück. Damit es nicht anfängt, unangenehm zu drücken, werden Laufschuhe daher in der Regel eine halbe Nummer größer gekauft als normale Schuhe, denn die Füße dehnen sich beim Sport etwas aus. Faustregel: Vor deinem großen Zeh sollte eine Daumenbreite Platz sein.

2. Welche Dämpfung ist die richtige für dich?

Für Einsteigerinnen empfehlen sich Schuhe mit mittlerer Dämpfung. Wichtig: Anders als beim Walken drückt das gesamte Körpergewicht jeweils auf einen Fuß. Die mittlere Dämpfung absorbiert aber den Aufprall, der Fuß kann sich an die Belastung gewöhnen.

3. Auf welchem Untergrund läufst du?

Asphalt oder Waldboden? Gängige Laufschuhmodelle sind für urbane Läufe auf härterem Boden konzipiert. Spezielle Trailschuhe für Waldläufe haben ein griffigeres Sohlenprofil, das auf unebenem Untergrund für mehr Halt sorgt, sich allerdings auf Asphalt sehr schnell abnutzt. Wenn du Lust hast, in der Natur zu laufen: So easy geht Trailrunning.

4. Mache eine Laufbandanalyse

In Fachgeschäften kannst du, sofern diese geöffnet haben, vieles über deine Füße ganz genau erfahren: dein Abrollverhalten, deine Beinstellung und eventuelle Fehlstellungen werden von den Fachleuten dort erkannt. Anhand dieser Informationen, plus Größe und Körpergewicht, empfehlen sie dir passende Modelle.

Welche Laufkleidung brauche ich?

Du benötigst gar nicht viel, um dich auf die Laufstrecke zu wagen, doch die richtige Kleidung sollte als Wohlfühl-Faktor und Motivations-Booster nicht unterschätzt werden. Das A und O sind bequeme und gut sitzende Schuhe, denn Blasen und Druckstellen zwingen jede noch so motivierte Läuferin in die Knie. Hier zeigen wir die 10 besten Joggingschuhe für Frauen.

Lass dich nach Möglichkeit am besten von einem Experten beraten. Nicht zu unterschätzen ist für Frauen außerdem die Stützkraft eines Sport-BHs. Greife in jedem Fall zu atmungsaktiver Kleidung, bestenfalls mit Reflektoren, um auch bei Dunkelheit gut sichtbar zu sein. Die wichtigsten Teile haben wir mal für dich zusammengesucht.

Unsere Top 5 Produkte, mit denen du jetzt durchstarten kannst:

1. Schuh: Asics Gel Kayano 27

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Der Asics Gel-Kayano 27 eignet sich besonders für Laufanfängerinnen und Läufer, die leicht umknicken.

Hier bestellen: Asics Gel Kayano 27 (180,00 €)

Laufschuhe sollten zum individuellen Laufstil des Läufers passen und diesen im Idealfall unterstützen. Für Laufanfänger eignen sich besonders Stabilschuhe, die deinen Fuß stützen und verhindern, dass du beim Laufen umknickst. Der Asics Gel Kayano 27 überzeugt mit seinen stabilen Elementen und gleichzeitig angenehm geschmeidigen Laufgefühl, indem sich vor allem Laufanfänger sicherer fühlen.

2. Sport-BH: Adidas Ultimate Alpha-Sport-BH

adidas Damen Ultimate Alpha Sport-BH
Adidas
Der adidas Damen Ultimate Alpha Sport-BH unterstützt deine Brust selbst bei intensiven Workouts.

Hier bestellen: Adidas Ultimate Alpha-Sport-BH

Bis zu 8 Zentimeter bewegt sich ein durchschnittlicher Busen bei jedem Schritt auf und ab. Deshalb immer mit Sport-BH laufen. Das ist unangenehm, klebrig und scheuert? Nicht mit dem Ultimate Alpha-Sport-BH von adidas, der sich besonders für intensive Workouts, bei der sich die Brust viel bewegt eignet. Der BH unterstützt deine Brust und hält alles an Ort und Stelle, oder zu drücken oder zu verrutschen. In mehreren Farben erhältlich.

3. Top: Under Armour Fly By Funktionstank

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Das Under Armour Fly By Funktionstank sorgt dafür, dass du nicht zu sehr ins Schwitzen gerätst.

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Dank der HeatGear®-Funktion, bleibst du selbst bei warmen Außentermperaturen kühl und trocken – Schweiß und Feuchtigkeit werden über das atmungsaktive Material schneller nach außen transportiert. Der offene Rückenbereich sorgt nicht nur für mehr Bewegungsfreiheit, er macht auch optisch viel her.

4. Jacke: Adidas Marathon Primeblue Laufjacke

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Die adidas Marathon primeblue Laufjacke ist wasserdicht und lässt sich kompakt verstauen.

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Diese ultraleichte und wasserdichte Jacke mit fester Kapuze schützt dich vor Wind und Wetter. Dank der Reflektoren bist du selbst im Dunklen gut sichtbar.

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5. Hose: Asics Color Block Cropped Tight 2

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Das Stretch-Strickgewebe der Asics Color Block Cropped Tight 2 fühlt sich leicht an und reguliert Feuchtigkeit.

Hier bestellen: Asics Color Block Cropped Tight 2 (70,00 €)

Die Color Block Cropped Tight 2 von Asics schmiegt sich dank des weichen und sehr stretchigen Materials (mit 22 Prozent Elastan) angenehm an die Haut. Das Stretch-Strickgewebe, das Feuchtigkeit optimal reguliert, ist sehr dünn und fühlt sich daher während des Laufens sehr leicht an. So hast du auch bei wärmeren Temperaturen nicht das Gefühl, dass sich die Hitze unter der Hose staut. In verschiedenen farben erhältlich.

Diese 2 Fehler solltest du als Anfängerin beim Laufen vermeiden

Nach den ersten Läufen bist du einfach nur froh, am Ziel anzukommen, nur noch atmen zu dürfen und dieses verflixte Seitenstechen loszuwerden. Die 2 häufigsten Anfängerfehler kannst du mit diesen beiden Tipps direkt vermeiden:

1. Richtig atmen

Das wohl wichtigste ist die Atmung. Vergiss ganz schnell Empfehlungen wie "2 Schritte, einatmen, 1 Schritt, ausatmen" oder Ähnliches. Du erkennst dein optimales Lauftempo daran, dass du unterwegs problemlos sprechen kannst, ohne nach jedem Wort nach Luft zu schnappen. Weil Selbstgespräche auf Dauer langweilig werden, schnapp dir nach Möglichkeit am besten einen Laufbuddy. Hier verraten wir, wie du in jeder Sportart richtig atmest.

2. Tempo drosseln

Anfängerinnen überdrehen gerne. Gemeint ist, dass du zu schnell anläufst und dein Pulver zu früh verschießt. Mit diesem Problem bist du nicht alleine, denn über die Hälfte aller Läuferinnen geben zu Anfang zu viel Gas und hängen dann durch.

Laufe daher die ersten Minuten bewusst langsamer, auch wenn es sich ungewohnt träge anfühlt. Du wirst merken, dass du über den Lauf hinweg mehr Energie hast. Und Vorsicht: So knickst du beim Laufen nie wieder um.

Wie bleibe ich beim Laufen motiviert?

Ein bisschen beißen musst du schon. Du weißt doch sicher, dass das Durchhalten nach dem schwungvollen Start die eigentliche Prüfung ist. Wenn du mit den Ausreden anfängst, die Laufeinheit lieber faul auf der Couch verbringst und das schlechte Gewissen immer leiser wird, wird es erst wirklich spannend. Die Lösung: Finde Mittel, langfristig motiviert zu bleiben.

1. Positives Lauferlebnis

Lauf nur so lange, bis das Erschöpfungsgefühl eintritt, du aber noch weitermachen könntest. So kommst du nicht fix und fertig nach Hause und verbindest die nächste Einheit nicht mit schlechten Gefühlen.

2. Auf den Hund gekommen

Hast du einen Hund? Wunderbar. Die Vierbeiner brauchen regelmäßigen Auslauf – und du auch. Mach aus einer Runde Gassi einfach eine Laufeinheit. Deinem Vierbeiner wird die Runde garantiert auch Spaß machen. Mehr zum Thema: Darum ist dein Hund der perfekte Trainingspartner.

3. Geteilte Freude

Bitte einen Mitbewohner, deinen Partner oder eine Freundin (auf Abstand), mit dir zu laufen. Nicht nur zum Quatschen, sondern auch als zusätzliche Motivation: Erstens lässt du eine Verabredung nicht so einfach sausen wie einen Einzellauf und zweitens vergeht beim Gespräch die Zeit wie im Flug. Am besten sind Ausreden für deine Laufpartnerin oder deinen Laufpartner Fremdworte, damit du gar nicht erst auf die Idee kommst, aus dem Termin einen Filme-Abend zu machen.

4. Wettschulden, Ehrenschulden

Diese Ansage steigert den Freundschaftseffekt noch: "Jedes Mal, wenn ich einen Lauf ausfallen lasse, schulde ich dir einen Euro." Der Einsatz kann auch ein Glas Wein oder ein Essen sein. Der Effekt, nicht nur ein schlechtes Gewissen zu haben, sondern für den geschwänzten Lauf wortwörtlich zu bezahlen, ist hier der Schlüssel.

5. Ziel vor Augen

Melde dich nach Möglichkeit für ein Laufevent an, auch wenn es dank Corona erst im Herbst oder fürs nächste Jahr ist. Die Vorfreude und der klare Termin vor Augen treiben dich an, dich auf die angepeilte Streckenlänge vorzubereiten. Da geht es gar nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern einfach darum, ein Ziel anzupeilen und darauf hin zu trainieren. Mit unseren Laufplänen kannst du dich optimal darauf vorbereiten.

Laufen ist immer noch der einfachste und flexibelste Weg, regelmäßig effizient Sport zu treiben. Du bist unabhängig, brauchst nur wenig Equipment und kannst jederzeit loslegen. Mit unseren Tipps gelingt dir der Laufeinstieg sicher!

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