Wechseljahre: Diese 8 Lebensmittel tun dir jetzt besonders gut

Ernährung in der Menopause
Wechseljahre: Diese 8 Lebensmittel tun dir jetzt besonders gut (ja, auch Schokolade ist dabei)

ArtikeldatumVeröffentlicht am 04.11.2026
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Lebensmittel in der Menopause
Foto: gettyimages/Daria Kulkova

Hitzewallungen, unruhige Nächte, Stimmungsschwankungen: In den Wechseljahren kann sich vieles verändern – und eine bessere Ernährung kann das positiv beeinflussen.

Dein Speiseplan muss dafür aber nicht komplett auf den Kopf gestellt werden. Schon kleine Anpassungen helfen dir, wichtige Nährstoffe für Herz, Knochen und Muskeln aufzunehmen. Welche Lebensmittel sich dafür besonders gut eignen und was sie bei Beschwerden tatsächlich bewirken können, erfährst du hier.

Infobox: Die Expertinnen Emma Bardwell ist Ernährungsberaterin und Mitautorin von The Perimenopause Solution. Sie empfiehlt eine mediterran geprägte Ernährung, die sich an Geschmack, Budget und Alltag anpassen lässt.

Natasha Draycott, leitende Ernährungsberaterin bei Rheal Superfoods, erklärt, welche Lebensmittel wichtige Nährstoffe liefern – und wo die Forschung zu Wechseljahresbeschwerden noch keine eindeutigen Antworten hat.

Warum Ernährung in den Wechseljahren wichtiger wird

In der Perimenopause, der Übergangsphase vor der letzten Regelblutung, schwanken die Hormonspiegel zunehmend. Sie beginnt häufig in den 40ern. Als Menopause gilt die letzte Regelblutung. Sie lässt sich rückblickend feststellen, wenn 12 Monate lang keine weitere Blutung aufgetreten ist und keine andere Ursache vorliegt.

Mit sinkendem Östrogenspiegel können unter anderem Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und vaginale Trockenheit auftreten. Wie stark die Beschwerden ausfallen und wie lange sie anhalten, ist sehr unterschiedlich, betont die Allgemeinärztin und Wechseljahresspezialistin Dr. Louise Newman.

Gleichzeitig kann sich der Knochenabbau beschleunigen. Die Muskelmasse nimmt mit dem Alter häufig ab, und das Herz-Kreislauf-Risiko verändert sich. Deshalb lohnt es sich, besonders auf Eiweiß, Calcium, Ballaststoffe und gesunde Fette zu achten.

Kann Essen Wechseljahresbeschwerden lindern?

Es gibt Hinweise darauf – aber keine Lebensmittelkombination, die Beschwerden zuverlässig verschwinden lässt. Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist die mediterrane Ernährung: viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorn, dazu Nüsse, Olivenöl und gegebenenfalls Fisch.

Eine Studie mit mehr als 6.000 Frauen brachte diese Ernährungsweise mit einem rund 20 Prozent niedrigeren Risiko für Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen in Verbindung. Außerdem fand eine Untersuchung von 2018 bei Frauen nach der Menopause einen Zusammenhang mit höherer Knochendichte und größerer Muskelmasse. Eine weitere Auswertung von King's College London und dem Ernährungsunternehmen ZOE mit rund 70.000 Frauen deutete darauf hin, dass größere pflanzliche Vielfalt mit weniger Beschwerden zusammenhängen könnte.

Wichtig: Solche Zusammenhänge beweisen nicht, dass die Ernährung allein den Unterschied verursacht. Auch eine Ernährung aus 30 verschiedenen Pflanzen pro Woche schafft keine gesicherte Schwelle, ab der Beschwerden nachlassen. Praktischer ist die Empfehlung: abwechslungsreicher essen, statt einzelne "Wunderlebensmittel" zu suchen.

Diese 8 Lebensmittel passen jetzt auf deinen Einkaufszettel

Die folgenden Lebensmittel machen es dir leichter, wichtige Nährstoffe abzudecken – und lassen sich ohne großen Aufwand in deine gewohnten Mahlzeiten einbauen.

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Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/alvarez

Buntes Gemüse und Obst

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Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/monticello

Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte

3
Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/Svetlana-Cherruty

Haferflocken, Vollkornbrot und Naturreis

4
Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/Angelika Heine

Champignons und andere Speisepilze

5
Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/HUIZENG HU

Nüsse und Samen

6
Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/alvare

Lachs, Hering und anderer fettreicher Fisch

7
Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/Arx0nt

Naturjoghurt und Kefir

8
Lebensmittel in der Menopause
gettyimages/Emilija Manevska

Dunkle Schokolade

Drei einfache Grundlagen für deinen Speiseplan

  1. Regelmäßig Eiweiß einplanen: etwa aus Hülsenfrüchten, Tofu, Milchprodukten, Eiern oder Fisch.
  2. Täglich Calciumquellen nutzen: beispielsweise Milchprodukte oder passend angereicherte Alternativen.
  3. Die Vielfalt schrittweise erhöhen: eine neue Gemüsesorte, ein anderes Vollkornprodukt oder zusätzliche Hülsenfrüchte ausprobieren.

Du musst nicht alle 8 Lebensmittel täglich essen. Beginne mit einer Veränderung, die dir leichtfällt, und baue darauf auf. Für Knochen und Muskeln ist außerdem regelmäßiges Krafttraining eine wichtige Ergänzung – Ernährung und Bewegung wirken hier zusammen.

FAQ: Häufige Fragen zur Ernährung in den Wechseljahren

Fazit